NACHHALTIGKEIT FÜR IHREN FUHRPARK
Ein Reifen, zwei Leben. Laut einer Studie von Fraunhofer UMSICHT (2022) verursacht ein runderneuerter Lkw-Reifen in der Herstellung durchschnittlich rund 135 kg weniger CO₂ und benötigt rund zwei Drittel weniger Rohstoffe als ein vergleichbarer Neureifen.¹
Runderneuerte Lkw-Reifen: herstellungsbezogene CO₂- und Rohstoffeinsparungen
Es gibt Reifen, die sind dafür gemacht, länger zu halten. Ein zweites Reifenleben nutzt die vorhandene Karkasse weiter. Dadurch werden bei der Herstellung weniger neue Rohstoffe benötigt. Laut Fraunhofer UMSICHT entstehen bei den untersuchten runderneuerten LKW Reifen zudem durchschnittlich geringere CO₂ Emissionen als bei qualitativ vergleichbaren hochwertigen Neureifen.
Warum runderneuerte LKW-Reifen die smarte Wahl sind
Herstellungsbezogene CO₂-Emissionen und Rohstoffwerte im Vergleich
- 135 kg CO2 Emissionen
Bei den untersuchten runderneuerten LKW-Reifen lagen die herstellungsbezogenen CO₂-Emissionen im Durchschnitt rund 135 kg unter denen qualitativ vergleichbarer hochwertiger Neureifen.
- 44 kg Rohstoffverbrauch
In der zugrunde gelegten Untersuchung wurden bei der Herstellung runderneuerter LKW-Reifen durchschnittlich mehr als 44 kg weniger Rohstoffe eingesetzt.
- 50 % Energie
Bei der Herstellung von runderneuerten LKW-Reifen werden bis zu 50 % weniger Strom und Gas verbraucht als bei gleichwertigen Neureifen. Im Fertigungsprozess (ohne Herstellung der Materialien) werden laut Fraunhofer-Studie rund 50 % weniger Strom und Gas benötigt als bei vergleichbaren Neureifen.
Nachhaltigkeit in Zahlen:
Der CO₂- und Rohstoffrechner für Ihre Flotte*
Weiterverwendung technisch geeigneter Karkassen. Weniger Neumaterial in der Herstellung.
Mit dem TIAXON CO₂- und Rohstoffrechner ermitteln Sie in wenigen Schritten, welchen konkreten Beitrag runderneuerte LKW-Reifen von TIAXON zur CO₂-Einsparung und Ressourcenschonung in Ihrem Fuhrpark leisten.
Wählen Sie den Prozentsatz der runderneuerten Reifen
IHR EINSPARPOTENZIAL MIT TIAXON:
CO2-Einsparung:
Ressourcen-Einsparung:
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Berechnungsgrundlage: Anzahl der angesetzten runderneuerten Reifen × 135 kg CO₂ beziehungsweise × 44 kg Rohstoffe. Die Faktoren beruhen auf gerundeten Durchschnittswerten einer 2022 veröffentlichten Untersuchung von Fraunhofer UMSICHT zu den dort untersuchten runderneuerten Lkw-Reifen und qualitativ vergleichbaren hochwertigen Neureifen. Der CO₂-Wert von rund 135 kg bezieht sich auf eine "Cradle-to-Gate-Betrachtung" vom Abbau der Rohstoffe bis zur Bereitstellung des fertigen Reifens am Werkstor.
Grenzen der Berechnung: Die Berechnung ist eine modellhafte Ersteinschätzung und keine produktspezifische Ökobilanz. Verglichen wird die Herstellung eines runderneuerten Lkw-Reifens mit der Herstellung eines qualitativ vergleichbaren hochwertigen Neureifens. Sie bildet die Herstellungsphase ab und berücksichtigt insbesondere nicht die konkrete Nutzungsdauer, den Rollwiderstand, den Kraftstoff- oder Energieverbrauch des Fahrzeugs, das konkrete Reifenmodell oder das tatsächliche Runderneuerungsverfahren. Tatsächliche Werte können abweichen.
Das Ergebnis wurde nicht unabhängig geprüft oder zertifiziert und stellt keine Garantie einer tatsächlich erreichten Einsparung dar.
*Die Ergebnisse dienen als Ersteinschätzung und basieren auf definierten Annahmen sowie validierten Branchendaten. Auf Anfrage stellen wir eine dokumentierte Modellrechnung mit Eingabedaten, Berechnungsfaktoren, Quellen und Annahmen zur Verfügung.
Quellen: Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.; Whitepaper „Ökobilanz runderneuerter Reifen für LKW und PKW“ von azur
Transparenz auf Knopfdruck: Unsere Methodik und Datenbasis
Woher stammen die Daten für den CO₂-Rechner?
Unsere Berechnungen beruhen auf öffentlich zugänglichen, anerkannten Quellen, insbesondere der Studie „Analyse der Ökobilanz von runderneuerten Pkw- und Lkw-Reifen“ des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT (2022) sowie den Erhebungen des Netzwerks Allianz Zukunft Reifen (AZuR).
Wie wird die CO₂-Einsparung berechnet?
Die Methodik folgt einem Lebenszyklus-Ansatz (Life Cycle Assessment). Verglichen werden die Treibhausgasemissionen, die bei der Herstellung eines fabrikneuen LKW-Reifens entstehen, mit den Emissionen bei der Runderneuerung einer geprüften Karkasse.
Welche Grenzen hat die Berechnung?
Die Berechnung liefert eine fundierte Abschätzung auf Basis von Durchschnittswerten der von Fraunhofer UMSICHT untersuchten Lkw-Reifen der Dimension 315/70 R22.5 154/150L. Individuelle Abweichungen, etwa durch das konkrete Reifenmodell oder das eingesetzte Runderneuerungsverfahren, sind möglich. Für eine detaillierte Flottenanalyse kontaktieren Sie bitte unser Expertenteam.
Umweltkennzahlen: dokumentiert und nachvollziehbar.
Auf Anfrage erstellen wir eine dokumentierte Modellrechnung: Ihre Stückzahlen runderneuerter Reifen, verknüpft mit den Durchschnittswerten der Fraunhofer-Studie – inklusive Quellen, Annahmen und Grenzen der Berechnung. So können Sie selbst beurteilen, ob und wie Sie die Werte in Ihrem Bericht verwenden.
KI BildKI Bild Aus der Praxis: Karkassen länger im Einsatz halten
„Wir stehen im regelmäßigen Austausch mit den TIAXON-Mitarbeitern bei Pneuhage, um den Lebenszyklus eines Reifens durch Runderneuerung oder Reparatur maximal zu nutzen. Das ist wirtschaftlich, und die Karkasse kann mehrmals wiederverwendet werden, sofern sie den qualitativ hohen Ansprüchen der Runderneuerung gerecht wird.“
Bettina Assmann, Geschäftsleiterin von Assmann Transporte
Kostenvorteile durch staatliche Reifen-Förderung
Die Entscheidung für runderneuerte Reifen kann wirtschaftlich sinnvoll sein und senkt den Rohstoffbedarf in der Herstellung. Runderneuerte LKW-Reifen sind in der Anschaffung in der Regel günstiger als Premium-Neureifen. Darüber hinaus können bestimmte runderneuerte Reifen nach Maßgabe des jeweils geltenden Förderprogramms förderfähig sein.
Bestimmte TIAXON Reifen können im Rahmen des jeweils geltenden BALM-Förderprogramms „Umweltschutz und Sicherheit“ förderfähig sein. Ob und in welchem Umfang eine Förderung möglich ist, richtet sich nach den jeweils geltenden Förderbedingungen und der individuellen Bewilligung. Ein Anspruch auf Förderung besteht nicht. Gerne unterstützen wir Sie bei der Antragstellung und stellen Ihnen die hierfür erforderlichen Unterlagen zur Verfügung.
Ihr nächster Schritt: Karkassen weiter nutzen statt ersetzen
Die Weiterverwendung geeigneter Karkassen reduziert den Bedarf an Neumaterial und kann die herstellungsbezogenen CO₂ Emissionen senken. So unterstützt TIAXON einen bewussteren Ressourceneinsatz im Fuhrpark.
Lassen Sie sich von unseren Experten beraten, wie Sie Karkassen in Ihrem Fuhrpark länger nutzen – auf Wunsch mit einer Modellrechnung zu CO₂ und Rohstoffen.